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Licht im Therapieprozess

Senioren und Demenzkranke haben besondere Anforderungen an ihre Umgebung. Grundsätzlich entscheidend ist eine gute Ausleuchtung der Räume, empfohlen werden 1000 Lux (mindestens 500 Lux auf Augenhöhe). Dies verringert das Depressionsrisiko und die damit verbundene Notwendigkeit von Medikamenten. Die Vermeidung von Schattenbildung und unruhigen Lichtquellen verhindert zudem Unsicherheiten bei den Bewohnern und beugt damit Stürzen vor.

Durch verschiedene Leuchten und Lichtfarben wird die Beleuchtung der Tageszeit angepasst: von erhöhtem Blauanteil am Morgen bis zu steigenden Rotanteilen am Abend, um die Bewohner auf die Nachtruhe vorzubereiten. Damit lässt sich auch innerhalb der Räume ein Gefühl für Zeit und Tagesablauf vermitteln, das selbst dann wahrgenommen werden kann, wenn kein natürliches Licht vorhanden ist, die Sehkraft nachlässt oder verloren gegangen ist.

Mit gezielten Lichtkonzepten, die diese Aspekte berücksichtigen und nutzen, lässt sich die Gestaltung von Einrichtungen für Patienten, Senioren und Demenzkranke positiv gestalten und Heilungs-, Therapie- und Pflegeprozesse unterstützen. Dazu werden bereits in der Planungsphase Licht-, Farb- und Materialkonzept aufeinander abgestimmt und in die baulichen Maßnahmen integriert, um ein stimmiges Gesamtkonzept zu erhalten.

Umbauten und Modernisierungen erfordern dabei deutlich mehr Kreativität, da die Planung an bereits vorhandene bauliche Gegebenheiten angepasst werden muss.

Dies sind nur einige Beispiele, wie die Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse von Patienten und Senioren im Rahmen einer ganzheitlichen HCL-Lichtplanung in den Mittelpunkt gerückt und so für eine bessere Lebensqualität gesorgt wird.

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